Wenn ein Nachunternehmer kurzfristig ausfällt, kippt der komplette Bauzeitenplan. Diese Übersicht zeigt, wie Sie in solchen Situationen schnell und rechtssicher ersetzen – und welche Fehler es zu vermeiden gilt.
Warum Zeit der kritische Faktor ist
Ein ausgefallener Trockenbauer, Fliesenleger oder Elektriker blockiert nachgelagerte Gewerke oft im Tagestakt. Jeder Tag Verzug kostet Vertragsstrafe, Bauzeitverlängerung und Nerven. Deshalb ist die Frage nicht „wer ist der billigste?“, sondern „wer kann in 5 Tagen mit einer prüfbaren Kolonne auf der Baustelle sein?“.
Wie unsere Vermittlung in Notfällen läuft
Wir arbeiten mit einem geprüften Pool von Berliner und Brandenburger Handwerksbetrieben. Bei Kurzfristanfrage:
- Tag 1: Sie schildern Umfang, Gewerk, Bauzeit, Rahmenbedingungen.
- Tag 1–2: Wir prüfen 2–3 passende Betriebe auf Verfügbarkeit und Kapazität.
- Tag 2–3: Vorstellung, Baustellenbegehung, Angebot vom Betrieb an Sie.
- Tag 3–5: Vertragsabschluss direkt zwischen Ihnen und dem Betrieb.
- Ab Tag 5: Ausführung – wir bleiben als Ansprechpartner erreichbar.
Was wir vor Vermittlung prüfen
Handwerksrolle, Gewerbeanmeldung, Berufshaftpflicht, Referenzen aus der jüngeren Vergangenheit – und wenn möglich ein persönlicher Termin des Betriebsinhabers oder Vorarbeiters. Wir vermitteln nur Betriebe, die wir selbst kennen oder deren Arbeit über belastbare Referenzen dokumentiert ist.
Was Sie als GU vorbereiten sollten
Eine belastbare Leistungsbeschreibung, Pläne, den aktuellen Bauzeitenplan und die Ansprechpartner auf der Baustelle. Je klarer die Ausschreibung, desto schneller belastbare Angebote von unserem Vermittlungsnetzwerk.
Was das kostet
Unsere Vermittlungsprovision wird transparent vor Vermittlung vereinbart – abhängig von Gewerk und Auftragsvolumen. In der Regel liegt sie im niedrigen einstelligen Prozentbereich des vermittelten Auftrags. Kein Aufschlag auf Stundenlöhne, keine versteckten Aufschläge.