Wer als Handwerksbetrieb in Berlin arbeitet, kennt das Problem: Voller Auftragsblock im Frühjahr, gähnende Leere im Winter. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie über eine Vermittlung stabilere Auslastung erreichen – ohne Ihre Preishoheit abzugeben.
Was eine seriöse Vermittlung leisten sollte
Eine gute Vermittlung nimmt Ihnen Vertrieb und Kundenakquise ab und liefert Anfragen, die zu Ihrem Gewerk und Ihrer Kapazität passen. Sie schreibt Ihnen aber nicht vor, was Sie berechnen dürfen und drängt sich nicht zwischen Sie und Ihren Kunden. Wenn ein Vermittler auf Stundenlohn-Aufschläge oder feste Handwerker-Rabatte besteht, ist das kein Partner, sondern ein Zwischenhändler.
Wie unser Modell funktioniert
Sie registrieren sich einmalig (Handwerksrolle, Gewerbeanmeldung, Berufshaftpflicht, Referenzen). Wir hinterlegen Ihr Gewerk, Ihre Region und Ihre Kapazität. Wenn eine passende Anfrage bei uns eingeht, sprechen wir Sie an – und Sie entscheiden, ob Sie sich vorstellen.
Was Sie behalten
Wichtig:
- Die volle Preishoheit – Sie kalkulieren wie immer.
- Den direkten Werkvertrag mit dem Auftraggeber.
- Die Kundenbeziehung – auch nach dem Projekt.
- Die Freiheit, Anfragen abzulehnen, wenn sie nicht passen.
Was Sie geben
Eine transparent vereinbarte Vermittlungsprovision, die vor der Vermittlung schriftlich geregelt ist – abhängig von Gewerk und Auftragsvolumen. Und die Zusage, dass wir uns auf Sie verlassen können: Termine werden gehalten, Qualität stimmt, Kommunikation läuft. Diese Zusage ist die Grundlage, damit wir Sie beim nächsten passenden Auftrag wieder vorschlagen.
Für welche Gewerke wir vermitteln
Trockenbau, Bodenlegen, Malerei, Fliesenlegen, Tischlerei, Elektroinstallation, Sanitär- und Heizungstechnik, Dachdeckerei, Maurerei, Lackierarbeiten und Trockenbau-Montage. Bewerbungen aus verwandten Gewerken prüfen wir individuell.